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BFV Klimaaktionstag am 20. September

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BFV) Hat zu einem Aktionstag gegen den Fluglärm aufgerufen. Hier der Text des Aufrufs:

 

Bundesvereinigung gegen Fluglärm ruft zum Klimaaktionstag am 20. September auf
Die junge Klimaschutzbewegung hat für den 20. September weltweit zum Klimaak-tionstag aufgerufen. „Wir unterstützen diese Aktionen, weil der Kampf gegen Flug-lärm und für weniger Emissionen nicht voneinander zu trennen sind,“ erklärt der Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm Carl Ahlgrimm. Er rief die Mit-gliedsorganisationen auf, mit den örtlichen Gruppen von „Fridays for Future“ und den Umwelt- und Naturschutzorganisationen am 20. September an möglichst vie-len Orten für eine konsequente Klimapolitik zu demonstrieren.
Der Luftverkehr sei die klimaschädlichste Form der Mobilität. Die Bundesregierung müsse im Rahmen der anstehenden Entscheidungen für ein Klimaschutzgesetz dringend Maßnahmen ergreifen, um das Wachstum des Luftverkehrs zu stoppen und die Schadstoffemissionen zu reduzieren. Nach Auffassung der Bundesverei-nigung gegen Fluglärm, in der etwa 100 Schutzgemeinschaften gegen Fluglärm und 40 Städte und Gemeinden zusammengeschlossen sind, müsse endlich die Steuerbefreiung von Flugbenzin beseitigt werden. Ahlgrimm: „Die Luftfahrtbranche wird jährlich mit mehreren Milliarden für ihren klimaschädigenden Betrieb subven-tioniert. Klimaschädliche Subventionen sollten als erstes gestrichen werden.“ Der Flugverkehr müsse darüber hinaus in das System der CO2-Besteuerung einbezo-gen werden.
Die Abschaffung von Flügen mit einer Distanz von weniger als 500 Kilometern wä-re ein weiterer wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und für weniger Fluglärm, so Ahlgrimm. Neben einer verursachergerechten Besteuerung des Luftverkehrs müs-se dafür der Ausbau des Fernverkehrs der Bahn vorangetrieben werden. Den jüngsten Verlautbarungen unterschiedlicher politischer Verantwortungsträger über ein solches Vorgehen müssen jetzt aber auch endlich Taten folgen!