Die Patenschaft über die

Husumer Protestschweine

im Dortmunder Zoo wurde wieder verlängert. Herbert und Lucy unterstützen uns also weiterhin auf beste Art und Weise. Das Zertifikat können Sie sich hier ansehen..

Infos gibts unter Wikipedia

Weitere Turbulenzen

 Vollmundig hatte die Flughafen Dortmund GmbH noch am 15. März in der Lärmschutz-kommission mit dem Sommerflugplan ab 27. März die Wiederaufnahme der Verbindung von Posen durch WizzAir angekündigt. Still und leise wurden die Pläne beerdigt. 

Jetzt ereilt den Airport21 ein neuer Tiefschlag:

Wie  täglich in der Fachpresse nachzulesen, optimieren die Fluggesellschaften fast täglich auf Grund des enormen Kostendrucks ihre Flugpläne und stellen bei mangelndem Bedarf (Auslastung) die entsprechenden Verbindungen ein. Aktuell kündigt Sun Express für Mitte Juni die Aufgabe einiger Flugverbindungen von deutschen Flughäfen nach Antalya an. Den Dortmund Airport 21 hat es bereits früher erwischt, nichts geht mehr. Wer jetzt noch vor der Haustür einsteigen will, kann pokern, ob im Oktober noch die geplanten 3 Flüge von Onur Air in die Türkei stattfinden.

 Quelle: airliners.de, 25.05.2017  

www.airliners.de/wizz-air-frankfurt-etihad-regional-zuerich/41482 - „Streckenstreichung“

Die Sommerferien stehen vor der Tür und die Flughäfen richten
sich auf den Ansturm der sonnenhungrigen Passagiere ein.
"Natürlich" rechnet man mit Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr.
Die Erwartungen werden vorab in Pressemitteilungen verkündet,
die erzielten Ergebnisse nach Abschluss der Saison ebenfalls.
Je mehr, desto erfolgreicher... Wirklich?
Wie sieht die Kehrseite dieser anscheinend so glänzenden
Medaille aus?
Hier ein Beitrag über die Schattenseite des Luftverkehrs.
 
...
 
Petition unterschreiben!!!!!!!!!!!!!
 
Die Flugverkehrs-Lobby prognostiziert eine Verdoppelung des Flugverkehrs in den nächsten 20 Jahren:Die verheerenden Folgen für das Klima werden ignoriert! Die Umwelt-Organisation "Robin Wood" (Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt e.V.) bietet ganz aktuell die Möglichkeit, sich mit der online- Unterschrift an der Initiative von 40 Organisationen gegen den Klimaschwindel der UN-Luftfahrtorganisation zu engagieren.
 
"Nein zum Ausbau des Flugverkehrs! Keine falschen Klimalösungen!"
 
Siehe: www.robin-wood.de / Pressemitteilungen
 
Dort gibt es neben näheren Informationen auch den Link zur Petition!
 
Bitte leiten Sie die Information zur Unterzeichnung weiter!

Betr.  Flughafen Dortmund-Wickede: Verkehrszahlen

 

Über 4 Jahrzehnte hat ein unvorstellbarer Optimismus der jeweiligen Geschäftsführungen, getragen und unterstützt von der Ratsmehrheit in Dortmund, die Entwicklung des Flughafens zu seinem jetzigen Ausbaustand geführt. Und alle Anzeichen sprechen dafür, dass es in der bewährten „Salamitaktik“ weitergehen wird. Koste es, was es wolle.

Begleitet wurde diese Entwicklung von regelmäßigen „Erfolgsmeldungen“ von der Chaussee, die selbst negativen Ergebnissen noch positive Seiten abgewinnen konnten. So verwundert es aktuell mächtig, dass es keine Pressemitteilung zur Passagierentwicklung im April d.J.,

bzw. in den ersten 4 Monaten d.J. gab.

Wir erledigen hiermit diese Aufgabe.

Während an den deutschen Flughäfen in den ersten 4 Monaten d.J. ein Passagierzuwachs

gegenüber dem Vorjahr von

+ 4,1 % (bei den Europaverkehren sogar um + 5,3 %) zu verzeichnen war, gingen am

Wickeder Flughafen

die Passagierzahlen im Linien- und Pauschal-/Tourismusverkehr

in den Monaten Januar bis April d.J. um  0,5 % auf 551.567 zurück.

Isoliert betrachtet, fand im Monat April ein Einbruch um 10,2 %  auf 157.670  statt.

Damit fiel der Flughafen im NRW-Ranking im April wieder hinter den Flughafen Weeze auf Nr. 4 zurück.

Quelle: ADV-Statistik /Verkehrszahlen

Es dürfte in diesem Jahr schwer fallen, die von der Geschäftsleitung prognostizierten Wachstumszahlen

von jährlich   2 %   (2,4 % in den Gutachten zur Betriebszeitverlängerung)  bis zum Jahre 2025 zu erfüllen.

Ursula Wirtz

Einmal fliegen gleich ein Jahr Autofahren?
Wie Hamburgs Flugverkehr das Klima belastet
von Gebhard Kraft, 1. Vorsitzender der Notgemeinschaft der Flughafenanlieger


Tornados über Bramfeld, Sintflut in Simbach: die Folgen des Klimawandels werden spürbar.
Wichtigstes Treibhausgas ist Kohlenstoffdioxid, das Gas, das wir mit jeder Verbrennung frei setzen.
Seine Menge in der Atmosphäre steigt zunehmend, in diesem Frühjahr wurde ein neuer Rekord mit
405 ppm (parts per million) erreicht. Zum Vergleich: Zu Kaisers Zeiten lag er bei 290 ppm. Und als
die Eiszeitgletscher mehr als einen Kilometer hoch Hamburg bedeckten, waren es 200 ppm. Im
Klartext: Von Wilhelm II bis heute haben wir mehr Klimaänderungen angerichtet als der
Unterschied zwischen Eiszeit und Kaisers Zeiten. Noch merken wir nur einen Bruchteil davon, da
das Ökosystem Erde nicht alle Wirkungen sofort spüren lässt; wir leben so zu sagen mit einem
Überziehungskredit; die Rechnung kommt später, aber dafür um so heftiger.
Verursacher sind wir alle, durch Hausheizung, Kraftwerke, Auto, Schiff und Flugzeug. Doch halt:
Ist Fliegen überhaupt relevant? Laut Lufthansa macht der Flugverkehr nur 2,5 Prozent des
weltweiten CO2-Ausstoßes aus. Sind Flieger also Peanuts? Nicht ganz, denn nicht nur die Menge ist
entscheidend für die Wirkung, sondern auch der Ort. Eine Analogie mag dies verdeutlichen: Ein
Küchenmesser in der Schublade ist harmlos, dasselbe Küchenmesser in ein Herz gestochen ist
tödlich.
Und so ist es auch beim Fliegen. Moderne Flugzeuge setzen ihr CO2 in 10 km Höhe frei. Dort sind
keine Wälder oder Flachmeere, die das Gas aufnehmen und durch Photosynthese umwandeln
könnten. Von dort oben benötigt das CO2
rund fünf Jahre zum nächsten Baum. Beim Auto oder
einer Diesellok (Emissionsort unter 10 m Höhe) sind es dagegen weniger als drei Tage. Flugzeug-
CO2 bleibt also mehr als 500 mal so lang als Treibhausgas in der Luft. Die selbe Menge Flugzeug-
CO2 richtet also 500 mal so viel Klimaschaden an wie die aus dem Auto. So kommt es, dass der
Weltluftverkehr zwar nur 2,5% des CO2 emittiert, aber weit über 80 Prozent des Klimaschadens
verursacht. Statt einem Flug von 500 km von Hamburg nach Frankfurt müssen sie also 250000 km
Auto (Vergleichsbasis moderner Diesel-Mittelklasse-PKW) fahren, um den selben Klimaschaden zu
erzielen. Das schaffen nur wenige in einem Jahr.
Aber wie ist das nun mit dem Flughafen Hamburg und seinem Luftverkehr? Letztes Jahr (2015)
waren es 15,6 Millionen Flugreisende, die insgesamt einen CO2-Ausstoß von rund 234 Millionen
Tonnen verursachten. Hamburgs übriger CO2-Ausstoß liegt vergleichsweise bei 17 Millionen
Tonnen. Und dabei ist noch nicht der Faktor 500 eingerechnet, um den das Flugzeug-CO2
klimaschädlicher ist. Angesichts dieser Zahlen nimmt es schon wunder, dass der Hamburg
Masterplan Klimaschutz (Bürgerschafts-Drucksache 20/8493) nur einen Satz zum Flugverkehr
enthält: „Der Luftverkehr wird auf der Grundlage von erzielten Fortschritten auf internationaler
Ebene klimafreundlich ausgestaltet sein.“ Im Klartext: Selbst handeln will der Senat keinesfalls,
international drückt sich der Luftverkehr bisher sogar um die Emissionszertifikate, die fast jeder
Industriebetrieb haben muss.
NOTGEMEINSCHAFT DER FLUGHAFEN-ANLIEGER
HAMBURG E.V.
Holitzberg 120 - 22417 Hamburg - Telefon 040/537 34 26 - Telefax 040/530 51 250
1. Vorsitzender Gebhard Kraft Tel. 040/520 41 80 2. Vorsitzender Hans Saalfeld
http://www.fluglaerm.de/hamburg
Konto: Haspa 1311/122681, BLZ 20050550
Doch halt – der Senat handelt. Als Flughafeneigentümer und Genehmigungsbehörde hat er ein
Rabattprogramm aufgelegt, das mehr Flüge und damit mehr Klimaschaden anlocken soll. Und
Flughafenchef Eggenschwiler will in Hamburg 20 Millionen Passagiere abwickeln, was den
Klimaschaden um weitere 20 Prozent erhöht. Nur eines haben beide dabei vergessen, über die
Klimafolgen überhaupt nachzudenken. Ein Schuft, der schlechtes dabei denkt.
Die Tornados über Bramfeld waren ein Menetekel. Jeder sollte darüber nachdenken, ob er oder sie
wirklich klimaschädlich fliegen muss. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken. Ich
persönlich bin mit dem Ökostrom-ICE oder IC meistens schneller und pünktlicher als wenn ich
fliegen würde.
Aber wenn man doch mal fliegen muss? Dann sollte man auf den Flughafen Hamburg verzichten.
Er liegt so ungünstig, dass mehr als zwei Drittel aller Landungen und Starts einen Umweg von über
40-70 Kilometern über den Osten und Norden Hamburgs, Stormarn oder den Kreis Segeberg
machen, allein das macht 50000 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus – den Jahresausstoß von 5000
Hamburger Bürgern (ohne Fliegen). Und kompensieren Sie den Klimaschaden wenigstens durch
Ablaßzahlungen an Klimanfonds. Deren Berechnungen enthalten übrigens meistens nicht den
Höhenfaktor; wenn Sie für einen Flug von Europa in die USA 8000 Euro als Klimaabgabe leisten,
liegen sie aber halbwegs auf der sicheren Seite.
Über den Autor:
Gebhard Kraft, Jahrgang 1955, hat Chemie und Biologie studiert und sich seit mehr als 40 Jahren
mit dem Treibhauseffekt und Klimawandel beschäftigt. Er ist Mitglied der Kommission nach §32 b
Luftverkehrsgesetz und war u.a. für das Umweltbundesamt und die Hamburgische Bürgerschaft
beruflich tätig.

"Wer den Tag mit Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen!"  lautet ein Sprichwort.

Heute ist zur Erreichung dieses Ziels die Kolumne des Herrn Born in den nachstehenden airliners-Nachrichten hilfreich:
 
 
Wer mehr Interesse an Nachrichten aus der Luftfahrt hat, dem seien die diversen Links in den weiteren Artikeln empfohlen.
So oder so: Ich wünsche einen schönen, entspannten Sonntag und grüße aus dem ruhigen DO-Wickede (14 Starts + 14 Landungen lt. Flugplan im Linienverkehr heute in 16 Stunden).
 
Ursula Wirtz
 
 

Newsletter\NewsletterSGF-059Nov2015.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-058Mai2015.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-057Nov2014.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-056Februar2014.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-055November2013.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-054September2013.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-053Juni2013.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-052Mae2013.pdf
="Newsletter\NewsletterSGF-052Mae 2013.
Newsletter\NewsletterSGF-051Jan2013.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-050Nov2012.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-049Mai2012.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-048Jan2012.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-047Juli2011.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-046Juni2011.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-045Maerz2011.pdf

Newsletter\NewsletterSGF-044Nov2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-043Okt2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-042Okt2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-041Juli2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-040April2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-039Maerz2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-038Feb2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-037Jan2010.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-036Nov2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-035Nov2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-034Okt2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-033Sept2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-032Aug2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-031Aug2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-030Juli2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-029Juni2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-028Juni2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-027Mai2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-026Mai2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-025Mai2009.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-024Mae2009.pdf
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Newsletter\NewsletterSGF-016Nov2008.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-015Aug2008.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-014Aug2008.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-013Aug2008.pdf
Newsletter\NewsletterSGF-012Jui2008.pdf
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