Einladung Klimadialog

Der Herbst-Rundbrief ist da.

Er kann hier heruntergeladen werden.

 

Die Schutzgemeinschaft Fluglärm (SGF) lädt zum Sommerfest für Sonntag, 15. September 2019, ab 13:00 Uhr am Wasserschloss „Haus Rodenberg“, Rodenbergstr. 36, Dortmund-Aplerbeck ein

Am Sonntag findet das SGF-Sommerfest statt und alle Mitglieder sind mit ihren Familien ganz herzlich eingeladen. Gäste sind herzlich willkommen! Im Biergarten des alten Wasserschlosses (erstmalig 1290 urkundlich erwähnt) möchten sie gemeinsam feiern, locker ins Gespräch kommen sowie aktuelle Informationen zum Flughafen austauschen.

Und wie es sich für ein Fest gehört, gibt es Essen und Trinken und auch die ein oder andere Überraschung. Für die Musik legt der sicher vielen bekannte DJ Ruud van Laar auf. Zwischendurch wird es eine kleine, ganz besondere Tanzeinlage mit anschließendem Miniworkshop für alle geben und selbstverständlich auch was für die Kids.

 

Wir freuen uns besonders, dass die „Fridays for Future Dortmund“ einen Stand aufbauen.

Beidseitig dürfte das ein spannendes Treffen und interessanter Austausch werden.

Gleichzeitig gibt es konkrete Tipps für einen Stromwechsel. Denn, mit den Gewinnen des Dortmunder Energieversorgers, der DEW21, wird der Dortmunder Flughafen u.a. kontinuierlich subventioniert. Das muss nicht sein!

Sommerfest am 15. September 2019, 13:00 bis 18:00 Uhr Wasserschloss Haus Rodenberg, Rodenbergstr. 36, Dortmund-Aplerbeck

 

Am 15. September findet das SGF-Sommerfest statt und alle Mitglieder sind mit ihren Familien ganz herzlich eingeladen. Im Biergarten des alten Wasserschlosses (erstmalig 1290 urkundlich erwähnt) möchten wir gemeinsam feiern, locker ins Gespräch kommen sowie aktuelle Informationen zum Flughafen austauschen.

Sie ist keinen Aufmacher in den Zeitungen wert, die ICAO-Konferenz zum Luftverkehr, die vom 27.09. – 07.10. in Montreal stattfindet.

 

Dabei ist das Thema dringlicher denn je, denn der Luftverkehr wächst stetig.

Für die Umweltorganisationen ist es aktuell DAS Thema.

Breit aufgestellt, nimmt sich Robin-Wood des Themas an: www.robin-wood.de

Diverse Aktionen, über die im Netz berichtet wird, sollen die Öffentlichkeit aufrütteln.

So fand im Frankfurter Flughafengebäude am Vorabend der Tagung eine Versammlung statt, auf der eine Vertreterin von Robin-Wood sprach.

Die Rede finden Sie hier..

Ein Videoclip erklärt anschaulich in 2 Minuten

„Warum weniger fliegen? Klimaschutz kurz und gut erklärt.“

Unseren Beitrag zu diesem Thema vom 20. Juni d.J. finden Sie unter der Rubrik

„Einmal fliegen…“  

Es gibt keinen Zweifel, dass zur Rettung unseres Klimas dringend gehandelt

werden muss. Das Problem ist längst in der Politik angekommen – an Konferenzen und Beschlüssen mangelt es nicht.

Auch der Deutsche Bundestag musste sich des Themas annehmen. Hier zur Vertiefung des Themas ein Einblick in die politische Diskussion:

 

Klimaschutz im Luftverkehr

Stand der internationalen Verhandlungen auf ICAO-Ebene

„Die Emissionen im Luftverkehr wachsen stetig und auch in Zukunft werden der Luftverkehr und die dadurch verursachten Treibhausgase rapide zunehmen. Prognosen zufolge liegen im Jahr 2020 die Emissionen aus dem internationalen Luftverkehr um 70 % über denen des Jahres 2005.

Vom 27. September bis zum 7. Oktober 2016 findet die 39. Versammlung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in Montreal statt. Es wird angestrebt, dass die internationale Staatengemeinschaft einen „globalen marktbasierten Mechanismus“

(GMBM) zur Begrenzung der CO2-Emissionen des internationalen Luftverkehrs beschließt.

Es ist bislang allerdings noch völlig unklar, ob die derzeit verhandelten internationalen Maßnahmen dazu geeignet sind, den  weltweiten Temperaturanstieg deutlich unter

2 Grad C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten und die Anstrengungen fort-zusetzen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad C zu begrenzen, wie es sie Beschlüsse von Paris vorsehen.“

Quelle:

Vorbemerkung (gekürzt) der Fragesteller Stephan Kühn (Dresden), Annalena Baerbock, Bärbel Höhen und weiterer Abgeordneter und der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Antwort der Bundesregierung, Drucksache 18/9372 vom 10.08.2016 auf die Anfrage – Drucksache 18/9158 –

dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/093/1809372.pdf

 

Herbstdepression

In den vergangenen Monaten dümpelte der Flughafen im Sommerloch und geht offenbar nahtlos in eine Herbstdepression.

Nach der Statistik der ADV (Arbeitskreis Deutscher Verkehrsflughäfen) – s. www.adv.aero/verkehrszahlen - hat der Dortmunder Flughafen den August mit einem Passagierrückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahr abgeschlossen.

Der Flughafen Dortmund, der sich gern als Nr. 3 in NRW sieht, lag mit nur 185.000 Passagieren weit abgeschlagen hinter Düsseldorf mit 2,4 Millionen und Köln/Bonn mit 1,228 Millionen und wurde selbst von Weeze/Niederrhein mit 211.000 Fluggästen überholt.

Die Tabellen zeigen sehr unterschiedliche Verläufe. Insgesamt beklagt die ADV „ein kaum wahrnehmbares Verkehrswachstum von +0,1 % (an+ab)“, das sich aber speziell in NRW ganz deutlich aus den Zuwächsen an den Groß-Flughäfen speist (Düsseldorf + 2,5 %, Köln/Bonn+ 13,6 %). Sie ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass inzwischen die großen Airports ihre Pforten den Billiganbietern geöffnet haben.

In Dortmund zeigt die augenblickliche Entwicklung überdeutlich die Misere auf, in die der Flughafen durch seine einseitige Ausrichtung nach Ost-Europa sowie wenige Ferienziele (Türkei, Mallorca) gesteuert wurde: Brechen Ziele weg und ziehen sich Fluggesellschaften aus diversen Gründen zurück, platzen Wachstums-Fantasien wie Seifenblasen .

Ursula Wirtz

Die Deutsche Bank analysiert die zurückgehenden Passagier-Zahlen der kleinen Flughäfen und warnt vor weiteren Schließungen.

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/wenige-passagiere-regionale-flughaefen-stehen-vor-dem-aus-24726998?dmcid=f_msn_web

So hat Magdeburg zum September den Flugbetrieb bereits eingestellt.

Eigentlich müßten nach Ansicht der EU 700.000 Passagiere die Fixkosten und Investitionen finanzieren. Aber da müßte der Flughafen auch kostendeckend kalkulieren und nicht den Billiggesellschaften Dumpingpreise anbieten. Wie in Dortmund, wo bei über 1.9 Millionen Passagieren trotzdem ein Fehlbetrag von rund 18 Millionen zu verzeichnen ist.